2. April 2006 · Tagesausflug nach Worms und Ludwigshafen

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Es begab sich am 02.04 im Jahre 2006 des Herrn an dem sich 24 Ritter und Knappen in die bekanntlich 2. älteste Stadt Deutschlands Worms die schon in der Nibelungensage erwähnt wurde aufmachten um der holden Maid Mirja ihre Aufwartung zu machen.

Wir trafen uns also früh morgens um uns auf die Autos zu verteilen. Und hie lauerte auf die Rasselbande schon die erste Überraschung. Im Gegensatz zu all den Jahren vorher, fuhren wir mit Drei Kleinbussen (von denen wir uns zwei extra liehen) anstatt mit unserem LKW. Dieser wurde nämlich just an diesem Tag veräußert. Nachdem wir eine Gedenkminute abgehalten haben fuhren wir mit unserer üblichen Diskussionen über die Platzeinteilung los

2006-tagesausflug-0002.jpgGegen 11:30 Uhr konnte uns Mirja die schon längere Zeit auf uns wartete endlich an der Jugendherberge in Worms in Ihre Arme schließen. Diesen Treffpunkt hatten wir extra ausgesucht weil dort genau gegenüber der beeindruckende Dom von Worms in den Himmel aufragte. Dort sollte dann die erste Aufgabe auf die Kids warten. Mirja hatte weder Zeit noch Mühen gescheut und uns eine tolle Stadtralley vorbereitet.

Wir teilten also Gruppen ein, übergaben die Aufgabenblätter und einigten uns darauf, uns in zwei Stunden wieder zu treffen. Damit ergab sich für die Gruppenleiter ein wenig Freizeit. Die wir aber nicht damit verbrachten einfach uns nur in ein Kaffee zusetzen sondern ließen uns von Mirja die wunderschöne Stadt zeigen, in der zufälligerweise auch noch verkaufsoffener Samstag war. Natürlich nahmen wir uns auch die Zeit Probleme und aktuelle Geschehnisse auszutauschen.

2006-tagesausflug-0003.jpgAls die Zeit gekommen war an der wir uns wieder mit den Kindern treffen sollten, begaben wir uns auf kürzestem Wege zum Dom. Dort empfingen uns ganz gespannte Kinder, die endlich wissen wollten wer den ersten Preis gemacht hat. Nach einer kurzen Auswertung stand das unglaubliche Ergebnis fest. Alle Gruppen waren Gleich gut und somit mussten die Gruppenleiter jedem der Kinder ein Eis, bei der wirklichen weltbesten Eisdiele, ausgeben.

Nachdem die Gruppen genüsslich ihr Eis geschleckt hatte, begaben wir uns schon zu unserem nächsten Programmpunkt und zwar der Besuch des Gnadenhofs am Wormser Stadtrand. Hier erwartete uns ein glaubliches Bild.
2006-tagesausflug-0004.jpgHier leben auf zugegebener Maßen kleinen Raum so viele verschieden Tiersorten in friedlicher Eintracht zusammen. Die Gruppe entdeckte Pferde, Schweine, Ziegen Kleintiere und sogar zwei Pfaue. Wir hatten genug Zeit den Hof und seine Bewohner genaustens zu besichtigen und die Leiterin und Besitzerin stellte sich im Anschluss unseren Fragen.
Die Frage die uns allen unter den Nägel brannte war natürlich: Wo kommen all die Tiere her. So erfuhren wir das die Tiere entweder abgegeben oder gefunden wurden, aber auch ein nicht zu unterschätzender Teil wird von den Behörden hier untergebracht, weil sie von Ihrem Vorbesitzern gequält worden.

2006-tagesausflug-0005.jpgHier entstand dann auch spontan die Idee den Hof zu unterstützen. Die Kinder organisierten eine Sammlung bei der immerhin stolze 50 Euro zusammenkamen. Diese übergaben wir dann der Besitzerin, die sich aufs herzlichste bedankte.

Leider war nun auch schon die Zeit gekommen, uns von Mirja zu verabschieden. Wir lagen uns also alle In den Armen und der ein oder andere musste sogar eine Träne unterdrücken.
Nach der wirklich lang dauernden Verabschiedung fuhren wir schweren Herzens aber trotzdem voller Vorfreude nach Ludwigshafen, um dort den Rettunghubschrauber Christoph 5 zu besichtigen. Doch schnell wurden unsere Gesichter noch länger, denn – wie sollte es anders sein – der Hubschrauber war natürlich noch im Einsatz. Ein Telefonat mit der örtlichen Leitstelle brachte Klarheit, der Hubschrauber sollte in 30 Minuten wieder da sein.
2006-tagesausflug-0006.jpgWir entschlossen uns also zu warten, und nach einer doch 45minütigen Wartezeit hörten wir endlich das Rotorendrehen des Hubschraubers. Jetzt folgt ein spannender Vortrag des Rettungassistenten über die Arbeit der Luftretter in Deutschland und wir erfuhren auch das dieser Hubschrauber einer der Letzten ist der sich in Trägerschaft des Bundesinnenministeriums befindet und auch bald an den ADAC übergeben wird. An dieser Stelle möchten wir uns noch mal recht herzlich bedanken. Im Anschluss hatte jedes Kind und auch die Gruppenleiter noch Zeit das Fluggerät genaustens zu inspizieren.

Zu nun fortgeschrittener Stunde machten wir uns dann wieder auf den Heimweg. Am DRK-Haus wurden wir schon von den Eltern sehnsüchtig erwartet, denn wir waren erst eine gute Stunde später als geplant wieder in Konz. Aber niemand war uns böse und den JRK€€™lern hat der Tag wahnsinnig Spaß gemacht.
Noch einmal vielen Dank an Mirja für die wunderbare Ausarbeitung und Organisation dieses unvergesslichen Tages

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