Zum ersten Mal seit 1999 bot der JRK-Landesverband wieder ein Zeltlager für das Jugendrotkreuz an. JRK-Gruppen aus ganz Rheinland-Pfalz trafen sich an Pfingsten 2004 auf dem Zeltplatz in Rülzheim (bei Germersheim), um neue Menschen kennen zu lernen, Freundschaften zu schließen und nicht zuletzt ein unvergessliches Wochenende zu erleben.
Klar, dass das JRK aus Konz auch an diesem Zeltlager teilnahm. Am Freitag, dem 28.05.04 trafen sich die 12 Jugendrotkreuzler auf der Rettungswache, um ihre Taschen in den Doka und unseren Bus einzuladen und dann gegen 16 Uhr nach Rülzheim aufzubrechen.
Nach etwa 3 Stunden Fahrt kamen wir an unserem Zeltplatz an, wo wir uns zuerst mal stärken und dann später unser Zelt aufbauen wollten. Das Essen am ersten Abend war leider nicht gerade nach unserem Geschmack. Daher begaben wir uns nach kurzer Zeit mehr oder weniger gesättigt zum Zeltplatz und versuchten, unser Zelt aufzubauen. Doch da wir uns das Zelt geliehen hatten und daher den korrekten Aufbau nicht kannten, dauerte es recht lange bis das Zelt stand.
Gegen 23 Uhr konnten wir dann endlich das Zelt einräumen und anschließend herüber zur €€žDampfnudel€€œ gehen, wo es eine Disco speziell für die Jugendrotkreuzler gab. Um Mitternacht war diese leider schon aus und so machten wir uns auf den Rückweg zum Zeltplatz und schlüpften in unsere Schlafsäcke.
Samstags standen wir gegen 7 Uhr morgens auf und nach einer kurzen Katzenwäsche gingen wir zur €€žDampfnudel€€œ, wo das Frühstück auf uns wartete. Eigentlich mussten wir auf das Frühstück warten, denn die Schlange vor der Essensausgabe war recht lang. Aber das Warten hatte sich gelohnt und wir wurden mit einem festlichen Frühstück belohnt. Den Vormittag nutzten wir, um uns in einen Workshop über die aktuelle Kampagne des JRK €€žARMUT: SCHAU NICHT WEG€€œ zu informieren. Nach einem wirklich leckeren Mittagessen gingen wir zurück zum Zeltplatz, um etwas zu ruhen und gemeinsam das Programm für den Nachmittag festzulegen.
Da es sehr warm war, beschlossen wir den Nachmittag im Schwimmbad €€žMoby Dick€€œ zu verbringen. Das Erlebnisbad hatte neben einer recht langen Abenteuerrutsche auch einen Außenbereich, den wir vom Inneren des Hallenbereichs durch das Wasser erreichen konnten. So verwundert es nicht, dass wir dort viel Spaß hatten und das Schwimmbad erst gegen 17:30 Uhr wieder verließen. Nach dem Duschen brachten wir die nassen Sachen zum Zelt, um sie zum Trocknen aufzuhängen.
Anschließend machten wir uns wieder auf den Weg zur Dampfnudel, wo ein reichhaltiges Abendessen auf uns wartete. Nach dem Abendessen fand im €€žMoby Dick€€œ eine Aquadisco statt. Da aber schon zu Beginn der Veranstaltung unserer Meinung nach viel zu viele Leute im Schwimmbad waren und wir vom nachmittäglichen Besuch des Schwimmbades erstmal genug vom Wasser hatten, blieben wir auf dem Zeltplatz und spielten €€žNacht in Palermo€€œ mit Christoph. Nach anfänglicher Skepsis gegen dieses €€žlangweilige Spiel€€œ entwickelte sich bei den
meisten dann doch ein Interesse und das Spiel wurde zum €€žSpiel des Ferienlagers 2004€€œ
.
Gegen 22 Uhr wollten wir dann eine kleine Nachtwanderung mit den Kids machen. Da die meisten vom Tag aber ziemlich müde waren, gingen wir nach einem kurzem Spaziergang wieder zurück zu den Zelten, wo die JRK€€™ler in den Schlafsäcken verschwanden und schnell eingeschlafen waren.
Sonntags standen wir wieder gegen 7 Uhr auf und nachdem wir ausgiebig gefrühstückt hatten, verfolgten wir mit mehr oder weniger viel Spannung die offizielle Auftaktveranstaltung der JRK-Kampagne: €€œARMUT: SCHAU NICHT WEG€€œ. Zu dem Programm zählten unter anderem ein Theaterstück und ein Luftballonwettbewerb, bei dem sich alle beteiligen konnten.
Gegen Mittag traf dann auch Mirja ein, die leider nicht am Zeltlager teilnehmen konnte, da sie arbeiten musste. Kurz zuvor waren auch Daniela und Christian gekommen, um mit uns die letzten 24 Stunden des Pfingstzeltlagers zu verbringen. Nach dem Mittagessen teilten wir die Gruppe auf. Die meisten von uns gingen noch mal ins €€žMoby Dick€€œ, um der Hitze zu entfliehen, die anderen hielten ein Mittagsschläfchen im Zelt. Die Schwimmbadbesucher vertrieben sich die Zeit damit, ihre Betreuer zu ärgern und ins Wasser zu tunken, was vor allem Nicole und Christoph viele blaue Flecken einbrachte *g*.
Nach dem Abendessen verabschiedeten wir Mirja und machten uns anschließend noch einmal auf den Weg zur €€žDampfnudel€€œ, in der an diesem Abend eine Karaoke-Disco stattfand. Eigentlich wollte auch Frank mit einigen anderen sein gesangliches Talent unter Beweis stellen, doch leider bekam er nicht die Möglichkeit, denn er war zum Ende der Veranstaltung gegen Mitternacht noch nicht an der Reihe. Müde krochen wir in unsere Schlafsäcke, denn am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen.
Wie immer standen wir auch am Pfingstmontag gegen 7 Uhr auf. Nachdem wir unsere Sachen zusammengepackt hatten und diese in den Fahrzeugen verstaut waren, gingen wir ausgiebig frühstücken. Im Anschluss bauten wir das Zelt wieder ab, was sich um einiges einfacher als der Aufbau gestaltete. So konnten wir, nachdem wir uns bei allen verabschiedet hatten, gegen 11:30 Uhr auf den Heimweg machen, und kamen ziemlich müde gegen 14:30 Uhr wieder in Konz an.
Ein aufregendes und lustiges Pfingstwochenende liegt nun hinter uns und wir hoffen, dass es in den nächsten Jahren wieder eine solche Veranstaltung geben wird. Wir wären sofort wieder dabei!