23. Januar 2004 · Besuch des Rettungshubschraubers Christoph 10

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Um 16:00 Uhr trafen sich alle die, die mit nach Wittlich fuhren, um den Rettungshubschrauber zu besichtigen, auf dem Gelände des Deutschen Roten Kreuzes in Konz. Wenig später fuhren wir im Konvoi mit 4 Fahrzeugen los. Alle Kinder und Jugendlichen wurden auf den Lkw, den Sprinter, den Doppelkabiner und den KTW aufgeteilt und schon bald waren wir am Wittlicher Krankenhaus angekommen. Nachdem wir für jedes Fahrzeug einen Parkplatz gefunden hatten, stellten wir fest, dass der Christoph 10 im Einsatz, und somit nicht da war. Langsam setzte die Dämmerung ein und bei den Kindern kamen die ersten Fragen auf. Beispielsweise, ob der Hubschrauber bei Einsetzen der Dunkelheit noch fliegen darf. Dennoch dauerte es nicht wirklich lange, bis am Horizont ein kleines Licht erschien, welches sich bald schon in unsere Richtung bewegte. Schnell war klar, das konnte nur der Hubschrauber sein.

Sogleich wurden der Christoph 10 und dessen Crew mit einem Blitzlichtgewitter empfangen und der Pilot ließ es sich nicht nehmen, mit uns einen kleinen Streich zu spielen. Er lenkte den Hubschrauber in unsere Nähe, so dass er direkt vor uns war und wir schon erstaunt schauten. Jedoch wusste er das noch zu übertrumpfen, indem er einen kleinen Senkrecht-Schlenker machte
und anschließend abdrehte, um landen zu können. Mit diesem Schlenker bewirkte er, dass ein mächtiger Windstoß in unsere Richtung geschoben wurde und unsere Haare mit einem Mal durch die Luft flatterten.

Mittlerweile war der Hubschrauber auf der kleinen Plattform zielsicher gelandet und während die Besatzung ihren Aufgaben nachging, machte sich das Jugendrotkreuz auf den Weg zum Hangar, welches sozusagen die Garage des Hubschraubers ist. Dennis erhielt wenig später die besondere Aufgabe den Hubschrauber mittels der Plattform und einer Fernbedienung im Hangar €€žeinzuparken€€œ. Natürlich unter Aufsicht der Crew. Kaum war der Hubschrauber zum Stillstand gekommen und die Tore geschlossen, begrüßte uns der Rettungsassistent Bernd Sonntag, welcher zugleich der Wachleiter ist, zusammen mit dem Piloten Thomas Weiß. Aus dem Hubschrauber heraus erklärte Bernd den Kids vorab Grundlegendes und ging bereits jetzt auf erste Fragen ein. Anschließend erhielt jeder ausreichend Gelegenheit, sich den Hubschrauber, den Hangar und alles, was einem sonst ins Auge fiel, genau unter die Lupe zu nehmen. Die Besatzung gab sich mit Erfolg größte Mühe alle Fragen zu beantworten und die Neugierde befriedigend zu stillen.

Mit viel Interesse wurde alles begutäugelt und soweit es ging und erlaubt war, ausprobiert. Zum guten Schluss bedankten wir uns bei Thomas und Bernd für den freundlichen Empfang, das geduldige Erklären und das Ermöglichen dieses Ausfluges. Aber auch die Beiden hatten noch eine Überraschung im Petto, mit der wohl niemand gerechnet hatte. So bekam jeder noch einen Kugelschreiber und einen Aufkleber mit dem Logo der ADAC-Luftrettung geschenkt. Doch damit nicht genug, übergaben sie uns auch noch einen Kalender mit wirklich tollen Aufnahmen der verschiedenen Rettungshubschrauber des ADAC€€™s.

Der Besuch des Rettungshubschraubers €€žChristoph 10€€œ in Wittlich machte allen großen Spaß und ließ sogar auf dem Heimweg noch die eine oder andere Frage aufkommen. An dieser Stelle nochmals lieben Dank nach Wittlich.

# geschrieben von Mirja | 0 Kommentare »