18. Oktober 2003 · Jahresabschlussfahrt 2003 in den Holiday-Park bei Hassloch

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Endlich war es wieder soweit. Die gesamte Gruppe fieberte angestrengt der diesjährigen Fahrt in den Erlebnispark entgegen. Leider konnten dieses mal nicht alle mitfahren, aber trotzdem kam noch eine Bande von zehn Kindern und Jugendlichen zusammen.

Kurz nach 08:00 Uhr brachen wir vom DRK-Gelände aus auf und machten uns per Sprinter und LKW auf den Weg nach Hassloch. Unterwegs sammelten wir noch Matze ein und dann dauerte es auch gar nicht mehr lange, bis wir ankamen und erfreut feststellten, dass die Parkplätze fast leer waren. Dies konnte nur bedeuten, dass im Park nicht sehr viel los sein würde. Und wir sollten mit dieser Vermutung Recht haben. Es war angenehm wenig los und somit war an
allen Attraktionen €€žfreie Bahn€€œ.

2003-tagesausflug-0002.jpgZuerst wurde jedoch abgesprochen, wann und wo wir ein Zwischentreffen veranstalten würden. Danach strömten wir, in kleine Gruppen eingeteilt, in alle Himmelsrichtungen, um den Park zu erkunden. So viele Attraktionen warteten nur darauf von uns gestürmt zu werden. Warum also lange warten? Sobald die einen die Wildwasserbahn mehrmals erfolgreich getestet hatten und die anderen mehr als zufrieden aus der Geisterbahn zurückkehrten, trafen über kurz oder lang beide Gruppen wild plappernd aufeinander und schon ging es gespannt weiter zu den nächsten tollen Sachen. Im wahrsten Sinne des Wortes können wir behaupten, dass der Freefall-Tower mehr als atemberaubend ist. Schon das emporsteigen verschlägt einem die Sprache, doch der rasante Sturz 70 Meter in die Tiefe mit einer Geschwindigkeit von 100 km/h ist unbeschreiblich. Natürlich gelten hier hohe Sicherheitsbedingungen und so durften nicht alle von uns auf diese Attraktion. Unsere Kleinen kamen jedoch spätestens in der Geisterbahn voll auf ihre Kosten. Nicht, dass hier nur mechanische Gruselgestalten unterwegs gewesen wären… nein, auch lebendige. Hexen und andere Wesen trieben hier ihr Unwesen und ließen keine Gelegenheit aus, uns auf ihre dezente, kaum merkbare Art um so heftiger zu erschrecken. Dagegen war die nasse Fahrt auf dem Donnerfluss viel eher eine Entspannungsphase. Zwar nass, aber nervenschonend. *grins*

Noch ruhiger ging es dann mit der €€žTour des Fleurs€€œ weiter, bei der man sich wirklich in aller Ruhe den ganzen Park ansehen konnte. Um uns dann jedoch vor dem Einschlafen zu retten, nahmen wir gerne jede nächstkommende Spaßfahrt in Kauf. Komme, was wolle. Es sollte der Bounty-Tower sein. Doch die Adrenalin-Ausschüttungen hatten sich zuvor so sehr beruhigt, dass
wir hier arg an unsere Grenzen stießen. Reichlich blass taumelten wir die Rampe wieder hinunter und gönnten uns erst noch mal eine spaßige Fahrt auf der Wildwasserbahn, die wirklich jeder mal erlebt haben sollte. Natürlich wurden unterwegs auch alle Krimskrams-Läden abgegrast, um evtl. das eine oder andere nette Mitbringsel zu finden. Sicher gab es auch verschiedene Kleinigkeiten,
die unser Interesse weckten, doch die hohen Preise verscheuchten dies wieder in Windeseile. Der große Kinderspielplatz namens Spielburg war auch einen Besuch wert. Nicht nur für die Kleinen. Klettern, bis die Hände wehtaten oder die Knie genügend blaue Flecken hatten. Welch ein Spaß. Die Charaoke-Show konnten wir natürlich auch nicht auslassen. Nicht schlecht, welche Stimmen sich in dem einen oder anderen verstecken.

2003-tagesausflug-0003.jpgDer absolute Höhepunkt war jedoch die GeForce. Eine Achterbahn ohne Gleichen. Allein vom Zusehen drehte sich der Magen und schlug allen Mut in den Wind. Nachdem sich aber so viele auf diese Achterbahn getraut hatten und begeisterter denn je, mit einem Grinsen, welches rundherum gegangen wäre, hätten sie keine Ohren gehabt auf uns zugebraust kamen, konnten die Betreuer sich natürlich nicht mehr drücken. Der tapferste war wohl Christoph. Frank und Mirja gingen während der Wartezeit ernsthaft alle möglichen Verletzungen durch und rechneten sich aus, was ihren Bammel unterstreichen könnte. Die anderen Wartenden schauten darüber nicht gerade erfreut, aber irgendwie ist es nun mal nötig, die Angst zu bewältigen. *schmunzel*

Dann war es soweit und die Bahn zog sich 62 Meter den Berg hinauf. Kaum oben angekommen, schossen die Wagen nahezu senkrecht (82 Grad) hinab und stahl von jetzt auf gleich jegliche Möglichkeit zu atmen. Doch schon Sekunden später war man €€žunten€€œ und flog durch den Rest der Bahn. Endorphine pur! Erst jetzt kam der Mut zurück und man konnte sich sogar vorstellen, diese Fahrt zu wiederholen. *lach*

Alle hatten wirklich wahnsinnigen Spaß und ich denke, ich spreche im Namen aller, wenn ich sage, dass sich ein Besuch dieses Parks lohnt.

# geschrieben von Mirja | 0 Kommentare »